DEMENZ IST ANDERS Onlinesymposium 5
Lea-Sophie König
lea-sophie könig
Junge pflegende Angehörige einer mutter mit demenz
young carers – wenn junge menschen pflegen
Lea-Sophie König erlebte mit Anfang 20 die Diagnose früh einsetzender Alzheimer-Demenz bei ihrer Mutter. Sie engagiert sich bei den Demenz Buddies, einer Online-Selbsthilfegruppe für junge Angehörige, und teilt ihre Erfahrungen öffentlich. Ihr Ziel ist es, anderen jungen Betroffenen Mut zu machen und auf die besonderen Herausforderungen bei Demenz in jungen Jahren aufmerksam zu machen.

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Was Dich in diesem Interview erwartet

Im Interview berichtet Lea-Sophie König von der Diagnose früh einsetzender Alzheimer-Demenz bei ihrer Mutter mit erst 49 Jahren. Anfangs wollte sie sich nicht damit auseinandersetzen, fand aber in der Online-Selbsthilfegruppe Demenz Buddies von Desideria Care Halt und Austausch. Die belastende Scheidung der Eltern sieht sie als möglichen Auslöser der Demenz. Heute lebt ihre Mutter in einer betreuten Wohngemeinschaft, die auf Demenz spezialisiert ist. Lea-Sophie König betont die Bedeutung von Offenheit, Unterstützung durch Familie und Freunde sowie die Kraft der Herzensverbindung trotz fortschreitender Symptome. Sie engagiert sich öffentlich, um junge Angehörige zu stärken und Mut zu machen.

zum hintergrund

Lea-Sophie König steht für eine neue, mutige Haltung im Umgang mit Demenz – besonders wenn diese früh im Leben einer Familie auftritt. Ihre Geschichte zeigt, wie Demenz nicht nur eine häufige Erfahrung älterer Menschen ist, sondern auch junge Familien tief erschüttern kann. Sie betont, wie wichtig es ist, sich dennoch nicht zu verschließen, sondern offen über die Diagnose zu sprechen und Unterstützung zu suchen.

Sie selbst war anfangs skeptisch und wollte die Realität nicht wahrhaben, doch der Austausch in der Gruppe der Demenz Buddies von Desideria Care gab ihr Kraft und Halt. Diese Gruppe verbindet junge Angehörige, die oft mit ähnlichen Herausforderungen kämpfen: der Balance zwischen eigener Lebensgestaltung und der Pflege Elternteils mit Demenzdiagnose, der oft noch mitten im Leben steht.

Lea-Sophie König macht deutlich, dass Demenz nicht nur medizinisch betrachtet werden darf, sondern auch als eine emotionale und soziale Herausforderung, die das gesamte Familiensystem betrifft. Sie beschreibt, wie traumatische Erlebnisse, wie die belastende Scheidung ihrer Mutter, möglicherweise den Ausbruch der Demenz beschleunigen können – ein Aspekt, der in der Forschung noch wenig Beachtung findet, aber für Betroffene eine große Rolle spielt.
Ihre Mutter lebt heute in einer betreuten Wohngemeinschaft, die auf die Bedürfnisse von Menschen mit Demenz zugeschnitten ist, was Lea-Sophie König als wichtigen Schritt ansieht, um Lebensqualität zu erhalten. Trotz der Schwere der Diagnose betont sie die Bedeutung von Herzensverbindungen, die durch Demenz nicht verloren gehen. Lea-Sophie König nutzt ihre Erfahrungen, um junge pflegende Angehörige zu stärken, ihnen Mut zu machen und das Bewusstsein für Demenz in jungen Familien zu schärfen. Sie zeigt, dass Offenheit, gegenseitige Unterstützung und das Teilen von Erfahrungen entscheidend sind, um mit der Demenz nicht allein zu bleiben. Ihre Arbeit steht für Hoffnung, Zusammenhalt und die Kraft, auch in schwierigen Lebenssituationen neue Wege zu finden.

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