

Sümeyra Öztürk
Wissenschaftl. Mitarbeiterin Demenz-Support Stuttgart: Migration und Demenz
Philosophie und Ansatz
Sümeyra Öztürk verbindet in ihrer Arbeit tiefes persönliches Verständnis mit professioneller Expertise, um das Thema Demenz in migrantischen Communities sichtbar zu machen und Barrieren abzubauen. Sie sieht Demenz nicht nur als medizinische Diagnose, sondern als Lebensrealität, die mit Respekt, Empathie und kultureller Sensibilität begleitet werden muss.
In dem Gespräch berichtet Sümeyra Öztürk von ihrer langjährigen Arbeit bei Demenz Support Stuttgart mit dem Schwerpunkt Demenz und Migration. Sie erklärt, wie das Projekt "DeMigranz" bundesweit Netzwerke für kultursensible Angebote schuf und dass trotz Förderende das Thema weiter präsent bleiben muss. Persönlich schildert sie den liebevollen Umgang mit ihrer Großmutter mit Demenz.
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Ein Kommentar
Tolles Interview!
Ich stimme voll und ganz zu, dass allein das Aufsuchen einer Beratung oft eine große Hürde für die Angehörigen darstellt. Diese ist nochmal höher, wenn ich mich nicht in der Muttersprache ausdrücken kann.
Das Wortspiel Demigranz kannte ich noch nicht. Werde ich mir merken. Wir haben als Gesellschaft im Bereich Menschen mit Demenz UND Migrationsgeschichte einen großen Auftrag, dem aus meiner Sicht viel zu wenig Aufmerksamkeit beigemessen wird.
Es freut mich sehr zu hören, dass immer mehr Menschen die selbe Vision verfolgen, nämlich die Gesellschaft nach und nach in Richtung sorgende Gemeinschaft zu wandeln. Ich arbeite selbst auch mit verschiedenen Projekten daran und dieses Interview hat mich ermutigt, sie weiter zu verfolgen, um diese Vision wahr werden zu lassen.